Rostumwandler

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Rostumwandler sind chemische Gemische, die Rost in stabile Eisenverbindungen umwandeln. Sie werden häufig zur Behandlung von Autos, Schiffen, Baumaschinen und weiteren Geräten und Fahrzeugen genutzt.

Der Rostumwandler verwandelt in einem chemischen Prozess Rost in Wasser und Eisenphosphat. Dieses Eisenphosphat ist im Gegensatz zu Rost nicht mehr porös und steht damit zur Weiterverarbeitung bereit. Damit ein anhaltender Schutz gewährleistet werden kann, muss loser Rost vor der Behandlung mit dem Rostumwandler entfernt werden.

Heute bestehen Rostumwandler meist aus Phosphorsäure, Tanninen und Tensiden. Außerdem werden ihnen oft Grundierungen und Decklacke beigemischt. Auch Fettlöser oder Reaktionsbeschleuniger rostige Kette können Bestandteil eines Rostumwandlers sein.

Wie korrodiert Eisen?

Eisen reagiert mit dem Sauerstoff aus der Luft. Solange die Luft trocken ist und wenig Wasser enthält, entsteht hierdurch kein Schaden. Es entsteht Eisen-III-Oxid, das aufgrund seiner Reaktionsträgheit immer noch recht stabil ist. Erst wenn Feuchtigkeit auftritt, kommt es zu einer Reaktion, die eine Verbindung aus Eisen-III-Oxid, Eisen-II-Oxid und Wasser (Eisenoxid) hervorruft. Diese Verbindung wird auch als Rost bezeichnet. In der Regel genügt schon eine geringe Luftfeuchtigkeit, um Rost entstehen zu lassen. Die poröse Oberfläche des rostigen Metalls ist anfällig für Wasser und sorgt damit für weitere Reaktionen, wodurch es zu einer vermehrten Rostbildung kommen kann.

Wie wirkt ein Rostumwandler?

Ziel eines Rostumwandlers ist es, den Rostprozess umzukehren oder zu beenden, um die Lebensdauer von Maschinen, Fahrzeugen, Zäunen, Geräten usw. zu verlängern. Rosten bezeichnet dabei den durch Sauerstoff ausgelösten Oxidationsprozess von Eisen.

Das durch den Oxidationprozess entstandene Eisenoxid ist besonders brüchig und porös. Autos und Maschinen verlieren damit an Wert und an Sicherheit. Mit einem Rostkonverter wird der Oxidationsprozess gestoppt und im besten Fall umgekehrt. Der Rostumwandler trennt den Rost in nicht-poröse Verbindungen aus Wasser und einer stabilen Eisenverbindung, dem Eisen-III-Oxid auf. Das daraus entstehende Eisenphosphat kann nicht mit dem bekannten metallischen Eisen verglichen werden. Es ist eher grau-schwarz und wirkt matt.

Hausmittel als Rostschutz

Prinzipiell können zum Schutz vor Rost jegliche Flüssigkeiten genutzt werden, die Phosphat enthalten. So können zum Beispiel auch Cola und Zitronensaft als Rostumwandler verwendet werden. Die Wirkung ist jedoch nicht vergleichbar mit speziellen Rostumwandlern, da der Anteil an Phosphorsäure gering ist.