Red Bull ohne Chance - woran es liegt!

Abu Dhabi 2017: Beim Formel 1-Finale fuhr Mercedes mit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas einen ungefährdeten Doppelsieg ein. Es war für Mercedes insgesamt der 40.Sieg in der Formel 1-Geschichte und der Vierte in 2017.

Am Ende der diesjährigen reichte es beim Großen Preis von Abu Dhabi in der Formel 1 für Red Bull nur noch für den fünften und sechsten Platz und nicht auf das Podest. Schon zwei, drei Jahre vorher - 2014 und 2015 - gab es die erste Ernüchterung nach vier ganzen Jahren Höhenflug. 2017 wollte das österreichische Red Bull Racing Team wieder nach dem Formel 1-WM-Titel mit Daniel Ricciardo (Australien) und Max Verstappen (Niederländer) greifen. Das hat nicht funktioniert.

Red Bull Formel 1

Am Anfang der Red Bull F1-Karriere setzte der Energydrink-Unternehmer Dietrich Mateschitz auf die Ideen des Topingenieur Adrian Newey. Gemeinsam erweiterten sie die Fabrik in Milton Keynes die Fabrik und stockten das Personal mit namhaften Ingenieuren auf. Dieses Vorgehen war bis 2013 erfolgreich und der österreichische Rennstall schaffte in der Formel 1- den Durchbruch. Red Bull holte sich die ersten Grand-Prix-Siege sowie acht Formel 1-WM-Titel in Folge. Einen Grand-Prix-Sieg voraussagen und Geld damit verdienen – das tun ganz viele Motorsportfans, indem sie auf die Formel 1 Wettscheine abgeben. Beste Buchmacher findet man im Internet, wenn man auf diese Webseite klickt. Hier gibt es jede Menge Informationen und Tipps, wie man erfolgreich auf die Formel 1 tippen kann.

Schon im Jahr 2010 gelang mit dem Rennwagen RB6 brach der Jubel aus, weil Red Bull beide WM-Titel gewann. RB-Pilot Mark Webber schaffte es in diesem Jahr aber nicht, seine Chancen zu nutzen und als erster Red-Bull-Weltmeister über die Ziellinie zu fahren. Vettel Red Bull Formel 1 Das schaffte aber dann Sebastian Vettel auf der Strecke in Abu Dhabi. Vettel krönte damit das Red Bull Formel-1-Projekt schon nach sechs Jahren Bestehen. Danach sah es so aus, als gäbe es eine neue unschlagbare Erfolgskombination aus Red Bull und Vettel im Formel 1-Motorsport. Denn ab dem Jahr 2010 bis zum Jahr 2013 gewann das RB-Team mit ihrem Piloten und dem Renault 2.4 V8 alle WM-Titel. Damals hatten die Österreicher zwar nicht den allerbesten Motor im Rennen, aber wenigstens einen, auf den man sich verlassen und siegen konnte. Von Zuverlässigkeit ist heute keine Rede mehr, denn Renault ist bei den Motorherstellern in Sachen Standfestigkeit die Nummer drei (hinter Mercedes und Ferrari). Nur Honda hatte 2017 noch größere Probleme, was die Zuverlässigkeit ihrer Antriebseinheiten betraf. Und das bedeutet für die Red Bull Boliden Chancenlosigkeit.

Auch 2014 gab es schon Probleme mit der Technik und Webber-Nachfolger Daniel Ricciardo musste erfolglos gegen Probleme mit seinem Hybridantrieb kämpfen. Zu der Zeit wechselte Vettel zu Ferrari. Renault hatte zweifelsohne Schwierigkeiten mit seinen damaligen Triebwerken, was dazu führte, dass es zur ersten Saison ohne Grand-Prix-Sieg kam. Aber nichtsdestotrotz die Red Bull-Ingenieure steckten viel Arbeit in ihre Boliden. Max Verstappen und Daniel Ricciardo schafften es 2016, dass Red Bull die Konstrukteurs-WM gewann. In Sachen Tempo allerdings waren sie gegen Mercedes ungefährlich.

2017 schien Red Bull im letzten Viertel auf dem besten Wege zu sein, in der Formel-1-Saison erfolgreich mit seinen Rennwagen und den Piloten zu glänzen. Denn in Malaysia waren die Österreicher auf Augenhöhe mit Ferrari und Mercedes. Verstappen siegte beim Rennen in Südostasien und Ricciardo kam auf den dritten Platz. Auch beim Grand Prix in Japan standen die beiden Piloten wieder auf dem Podest. Dann aber versagte in den USA die Technik sowie eine Entscheidung der Rennleitung und Verstappen landete nur auf dem vierten Platz. Red Bull schlug in Mexico zurück, denn Verstappen fuhr ungefährdet seinen Sieg ein, was in Brasilien allerdings nicht klappte. Renault flog der eigene Motor um die Ohren und die Leistung der französischen Aggregate im Heck musste gedrosselt werden, da es zu unsicher war, die Renault-Boliden auszufahren und die Motoren zu belasten. Zusätzlich kassierte Ricciardo kassierte eine Startplatzstrafe und so kam es zu einem Rückschlag in Interlagos.

Bei allen Problemen und Versagen von Technik sowie von Fehlentscheidungen, die nach der schlechten Saison analysiert werden müssen, steht eines fest: Die Fans lieben das Red Bull-Team und es gehört unverändert zu den populärsten Teams. Nicht zuletzt wahrscheinlich durch das dynamische Red-Bull-Image, das durch aufregende PR-Aktionen entstanden ist und für Unterhaltung sorgt. Der Niederländer Max Verstappen sieht seine Zukunft bei Red Bull Racing optimistisch. Er will unbedingt mit Red Bull Formel 1-Weltmeister werden und hat seinen Vertrag bis 2020 verlängert. Sein Argument: „Das Team hat mich immer hundertprozentig unterstützt und ich weiß, dass wir die gleichen Ziele verfolgen.“