Mercedes dominant - Ferrari abgeschlagen

Abu Dhabi 2017: Beim Formel 1-Finale fuhr Mercedes mit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas einen ungefährdeten Doppelsieg ein. Es war für Mercedes insgesamt der 40.Sieg in der Formel 1-Geschichte und der Vierte in 2017.

Bemerkenswert an diesem Tag war besonders der Vorsprung vor den abgeschlagenen Ferraris in den Sessions. Denn in der Qualifikationsphase fehlte dem schnellsten Ferrari nur eine knappe halbe Sekunde auf die Mercedes-Pole-Position und im Rennen selbst lag Sebastian Vettel 20 Sekunden zurück. Und selbige 20 Sekunden später kam Kimi Räikkönen über die Ziellinie.

Lewis Hamilton Mercedes Formel 1

Die Bilanz 2017 ist für die Italiener so besorgniserregend, dass sie so langsam ihr Lachen verlieren, obwohl die Ferrari-Piloten Räikkönen und Vettel mit ihren Ferraris SF70H zufrieden waren. Sie klagten lediglich über die Benzinspar-Politik und von Vettel kam das Bedauern, dass er zwar alles gegeben habe, aber er dennoch nicht schnell genug auf den Strecken gewesen sei.

Ferraris Erfolgsquote liegt im Keller und Mercedes dominiert. Da schrillen in Maranello die Alarmglocken, wobei sich das Team einig ist, dass für die kommende Saison eine Erfolgswende dringend benötigt wird. Seit zehn Jahren wartet Ferrari nun schon auf den nächsten Fahrer-Weltmeistertitel, den sich Kimi Räikkönen im Jahr 2007 holte. Jedes Jahr steigt der Druck bei der Scuderia und ungern denkt man an die letzte titellose Epoche von 1979 bis 2000, von der sie Michael Schumacher erlöst hatte. Die Ferraris wollen verständlicherweise nicht auf die vergangene Rennsaison, sondern in die Zukunft des nächsten Jahres blicken. Das traurige Abschlussrennen auf dem Kurs von Abu Dhabi hat seine Spuren hinterlassen und die Ferraris macht dem Mercedes-Team für 2018 eine Kampfansage. Das wird auch die vielen Wettfreunde freuen, die regelmäßig in der Rennsaison auf Fahrer, Teams, Konstrukteure und auf Sieg wetten. Denn eine Kampfansage beim Motorsport bedeutet auch immer: Spannung und Nervenkitzel. Optimale Buchmacher mit besten Wettquoten kann man auf den Internetseiten von wettanbietererfahrungen.com finden.

Vettel – Anschluss verpasst

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel führte in der 2017-Saison die Fahrer-WM bis zum Heimspiel in Monza an und hatte so die Hoffnungen der Tifosi auf einen Titel seit 2007 befeuert. Sebastian Vettel Ferrari Formel 1 In den Asien-Wochen der Formel 1-Rennen verloren Ferrari und Vettel dann aber wieder den Anschluss. Der deutsche Pilot schied in Singapur aus und in Japan wegen eines defekten Boliden. Was blieb, war das Überlassen der Konstrukteurs-WM an Mercedes, die zum vierten Mal sich über den Titel freuten.

Ferrari hatte es in der Saison nicht nur mit einigen technischen Problemen und technischen Defekten an den Boliden zu tun, sondern auch mit Fehlern seiner Piloten. Beispiel Vettel: Beim Singapur-GP riskierte der viermalige Weltmeister beim Start unnötig viel und musste nach einer Kollision mit Räikkönen sowie Verstappen wiederum – wie bereits erwähnt - ausscheiden.

Ferrari wird erst wieder mit Doppelsiegen am Fließband zufrieden sein. Helfen sollen dabei die neuen Autos und neuen Teile in der kommenden Saison, mit denen Kimi Räikkönen 2018 um den Formel 1-WM-Titel kämpfen wird.

Mercedes ungeschlagen

Seitdem es die neue Turbo-Ära gibt, ist Mercedes-Benz nicht zu schlagen. Die Boliden von Mercedes standen bei 79 Grand-Prix-Rennen 72 Mal auf der Pole-Position und haben 62 Mal eingefahren. Ähnlich schaut es bei der Bilanz von Lewis Hamilton aus, an der er auch 2018 noch polieren wird: Er ist nicht nur der Saison-Rekordhalter mit 72 Pole-Positionen, sondern er stand bei 207 Starts insgesamt 116 Mal auf dem Podest. Aber der Erfolgs-Pilot hat auch Zukunftspläne. Denn er will in die Formel 1- Rente bei den Mercedes gehen und bis dahin erfolgreich auf den Rennstrecken sein. Für den viermaligen Weltmeister käme ein Wechsel zu Ferrari nie in Frage. Er fühlt sich wohl in seinem Mercedes-Team und konnte so auch in der Saison die bessere Arbeit als Ferrari und Sebastian Vettel abliefern. Für die kommende Saison sieht Hamilton aber nicht nur die Roten aus Maranello als Rivalen auf den Rennstrecken, sondern auch RedBull und McLaren.

Das Mercedes-Team wird sich nach vier in Folge gewonnenen Titeln nicht in die Hängematten legen und die Winterpause mit Nichtstun überbrücken. Das Ziel steht fest: Nach dem Titel 2017 kommt der Titel 2018 und damit die Nummer Fünf.