Vimcar: das elektronische, automatisierte Fahrtenbuch

Vimcar* ist ein elektronisches Fahrtenbuch, das alle Daten automatisch via OBD2-Stecker sammelt und auswertet. Damit soll es den Autofahrern erleichtert werden, das so ungeliebte Fahrtenbuch zu führen.

Gründe für die Führung von Fahrtenbüchern sind vor allem steuerliche Regelungen zur privaten Nutzung von Dienstwagen. Denn in der Regel müssen 1 Prozent des Neuwagenpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden, wenn der vimcar elektronisches fahrtenbuch Dienstwagen auch privat genutzt wird. Umgangen werden können diese Kosten durch das Führen eines Fahrtenbuches. Die Frage, ob elektronische Fahrtenbücher vom Finanzamt anerkannt werden, ist daher von zentraler Bedeutung. Hier bietet Vimcar den großen Vorteil, manipulationssicher und damit als elektronisches Fahrtenbuch vom Finanzamt anerkannt zu sein. Die Daten können als PDF und im WISO- oder Haufe Lexware Format exportiert werden.

Das digitale Fahrtenbuch von Vimcar ist außerdem rechtskonform mit § 8 Abs. 2 Satz 4 EStG und dem BMF-Schreiben vom 18.11.2009.

Für uns war es besonders interessant, Vimcar zu testen, da das Gerät eine besonders einfache Inbetriebnahme und Nutzung sowie eine verlässliche Aufzeichnung verspricht.

Die Installation und Bedienung von Vimcar

Installation

Die Installation vom Vimcar Fahrtenbuch ist tatsächlich kinderleicht und unkompliziert. Voraussetzung für die Nutzung des digitalen Fahrtenbuches ist allerdings ein OBD2-Anschluss. OBD2 steht für den On-Board-Diagnose-II-Adapter. Alle Fahrzeuge ab Baujahr 2004 haben in der Regel einen OBD-Stecker. Dieser wird in der Regel von Autowerkstätten genutzt, um die Fehlercodes des PKW auszulesen. Vimcar bedient sich dieser Technik und sammelt so die nötigen Daten für das automatische Fahrtenbuch.

vimcar elektronisches fahrtenbuch

Der OBD-Stecker befindet sich in den meisten Fahrzeugen im Fahrer-Fußraum. In unserem elektronisches Fahrtenbuch Test mit Vimcar haben wir für die simple Montage nur etwa 2-3 Minuten benötigt. Mithilfe der kostenlosen App wurden wir in wenigen Schritten durch die Inbetriebnahme geführt

Sobald das Gerät im Fahrzeug installiert wurde, kann es sich über das mobile Datennetz mit der App verbinden. Die benötigte SIM-Karte ist bereits in dem Gerät installiert. Für genaue Ergebnisse ist es nun noch nötig, den Kilometerstand des Fahrzeuges in der App anzupassen.

So funktioniert das elektronische Fahrtenbuch

Auto

Sobald das Fahrzeug gestartet wird, aktiviert sich der Vimcar OBD-Stecker und zeichnet alle nötigen Daten wie die Kilometeranzahl und den genauen Standort auf. Dabei werden keine Streckenprofile konstruiert. Lediglich die relevanten Daten wie der Start- und Endpunkt sowie die zurückgelegten Kilometer werden von Vimcar aufgezeichnet. Alle ermittelten Daten werden anschließend an den Server von Vimcar übertragen, der diese wiederum in der App sichtbar macht.

Befindet sich das Fahrzeug an Orten, an denen sich der Stecker nicht mit dem Mobilfunknetz verbinden kann, wie in einer Tiefgarage, werden die Daten gespeichert und an den Server gesendet, sobald wieder Empfang herrscht.

Werden die Fahrten in der App angezeigt, müssen sie einer Kategorie zugeordnet werden. Hier gibt es die Auswahl zwischen Privatfahrt, Arbeitsweg, Betriebsfahrt oder Mischfahrt. Mischfahrt steht dabei für eine Fahrt, auf der zwei Komponenten vereint werden wie zum Beispiel Arbeitsweg mit einem privaten Abstecher. Wenn eine Fahrt als privat eingeordnet wurde, kann festgelegt werden, ob die Positionsbestimmungen ausgeschaltet werden.

Der Stecker lässt sich in ganz Europa nutzen und es fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Eine europaweite Nutzung ist in der Servicepauschale von 15,90 Euro im Monat bereits inklusive.

Vor- und Nachteile von Vimcar im Überblick

Vorteile

  • einfache Installation und Bedienung der App
  • unkompliziertes Führen eines Fahrtenbuches
  • rechtssicher
  • als elektronisches Fahrtenbuch vom Finanzamt anerkannt
  • funktioniert herstellerübergreifend

Nachteile

  • recht hoher monatlicher Preis

Fazit im elektronischen Fahrtenbuch Test mit Vimcar

Fazit

Das digitale Fahrtenbuch von Vimcar funktioniert zuverlässig und sehr genau. In unserem Test hat uns nicht nur die einfache Installation und Bedienung der App, sondern vor allem auch das verlässliche Notieren und Zusammenfassen aller relevanten Daten überzeugt. Das Führen eines Fahrtenbuches wird durch Vimcar extrem vereinfacht. Außerdem hat der Benutzer hier die Garantie, alle für das Finanzamt nötigen Daten gesammelt zu haben.

Der recht hohe Preis von 15,90 Euro monatlich macht sich zudem schon nach kurzer Zeit bezahlt. Durch das Fahrtenbuch lassen sich Steuern sparen, die im Vergleich deutlich höher ausfallen als die Kosten für das Fahrtenbuch von Vimcar. Vimcar hat sogar einen Steuersparnis-Rechner* auf der Webseite. Wir können das elektronische Fahrtenbuch von Vimcar daher jedem empfehlen, der seinen Dienstwagen auch privat nutzen und dabei Steuern sparen möchte.

Wir empfehlen allen Interessierten das Gerät 30 Tage kostenlos zu testen*.

vimcar desktop app

Hinweis

Das Gerät wurde uns vom Hersteller zu Testzwecken zur Verfügung gestellt, was unsere Objektivität und Unabhängigkeit beim Testen nicht beeinträchtigt.